Unser Umweltmonitoring

 

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eines Windparkprojektes in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone ist zu prüfen, ob es durch die geplanten Windenergieanlagen zu einer Gefährdung der Meeresumwelt kommt. Außerdem schreibt der Gesetzgeber grundsätzlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung für solche Projekte vor. Um beide vorgenannten Punkte zu erfüllen, wird ein sog. Ökologisches Monitoring durchgeführt, dessen Art und Umfang durch die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, festgelegt werden.

Das Monitoring betrifft alle Phasen eines Projektes (Planung, Bau, Betrieb und Rückbau) und erstreckt sich hierbei über verschiedene Zeiträume. Während die Untersuchungen in der Planungsphase (Basisaufnahme) einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren umfassen, sind für die Betriebsphase Daten über mindestens drei Jahre zu erheben. Dieser Zeitraum kann von der Genehmigungsbehörde auf bis zu fünf Jahre erweitert werden.

Bei den Schutzgütern, die während des Monitorings zu untersuchen sind, handelt es sich um Benthos, Fische, Avifauna, Fledermäuse und marine Säuger. Aufgrund der zeitlichen Dauer und des großen Aufwands (u.a. Einsatz von Schiffen und Flugzeugen), fallen bei den ökologischen Untersuchungen hohe Kosten an. Diese liegen im Bereich von mehreren Millionen Euro.

 
 
 
 

Schallschutz für die Nordsee

 

Für die Verankerung von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) ist es notwendig, deren Fundamente in Wassertiefen von bis zu 40 Metern zu verankern. Dies geschieht durch das Einbringen von Stahlrohren in den Meeresboden, die bis zu 30 – 40 Meter tief gerammt werden. Hierbei entstehen Schallemissionen im Wasser von etwa 175 dB SEL in etwa 750 Metern Entfernung vom Installationsort. Da dieser Unterwasserschall maritimen Lebewesen, insbesondere Schweinswalen, schaden kann, sind für die Errichtung von OWEA Schallschutzmaßnahmen verpflichtend.

Im Windpark BARD Offshore 1 wurde 2011 der sog. Offshore Test 1 (OFT 1) durchgeführt, bei dem ein neuartiges Schallminderungskonzept getestet wurde. Hierbei kam der sog. Kleine Blasenschleier (engl. Small Bubble Curtain – SBC) zum Einsatz, bei dem während der Rammarbeiten kleine Luftbläschen zur Schallabsorption in unmittelbarer Nähe zum Rammrohr erzeugt werden. Es zeigte sich, dass die Schallemission durch Anwendung des SBC deutlich reduziert werden kann.

 
 
 

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